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Apple und AT&T beantragen Einstellung der UMTS-Klage

09.12.2008 | 15:45 Uhr |

Apple und der Mobilfunkanbieter AT&T haben Anträge bei Gericht eingereicht, um die Klage wegen der zu langsamen Datenverbindung einstellen zu lassen.

Apple und AT&T haben unabhängig voneinander beantragt, dass die Zivilklage gegen sie vom Gericht abgewiesen wird. Avi Koschitski klagt gegen Apple und AT&T. In der Klage behauptet der Kunde, dass die beiden Unternehmen die Geschwindigkeit der Datenverbindung falsch beworben hätten. Die Geschwindigkeit in AT&Ts UMTS-Netz sei zu gering. Die Klage wirft AT&T vor, eine zu schwache Infrastruktur für die Anzahl an iPhone zu haben.

Im November hatte Koschitski die Klage erweitert, weil Haarisse im Gehäuse des iPhones auftreten. Er beruft sich dabei unter anderem auf den New York Deceptive Practices Act , ein Gesetz gegen Irreführung im Handel. Das Gesetz sieht Schadensersatzansprüche bis zu 1.000 Dollar pro Fall vor und bezieht sich unter anderem auf irreführende Werbung. Apple reagierte auf die Vorwürfe: "Der Kläger unterstellt anhand von acht wahllosen juristischen Theorien, keine davon hält einer Prüfung stand."

AT&T strebt ein Schlichtungsverfahren an. Das Unternehmen beruft sich auf seine Nutzungsbedingungen.

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