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Klage gegen Apple und Sony

15.02.2005 | 13:54 Uhr |

Vergangenen Sommer hatte Real Networks mit der "Freedom of Choice" für seine Online-Musik geworben, Napster fährt mit Microsoft und zahlreichen Playerherstellern die Kampagne mit der Wahlfreiheit des Musikformats und des Abspielgeräts dieser Tage fort.

In das gleiche Horn stößt nun die französische Verbrauchergruppe UFC-Que Choisir mit einer Klage gegen Apple und Sony. Bei dem Musikangebot des iTunes Music Store und von Sony Connect handele es sich laut Klageschrift um arglistige Täuschung, die Kunden der Services seien gezwungen, sich bestimmte Player anzuschaffen, da das DRM-Format der herunter geladenen Musik fest an die jeweiligen Abspielgeräte der Hersteller gebunden seien. "Die komplette Abwesenheit von Interoperabilität des digitalen Rechtemanagements nimmt dem Verbraucher nicht nur die freie Kaufentscheidung, sondern bedeutet auch eine signifikante Einschränkung für den freien Fluss kreativer Werke", begründet die Gruppe ihre Klage. Weder Apple noch Sony haben bisher Stellung zu der Klage bezogen.

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