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Klage gegen Apple wegen unregelmäßiger Aktienoptionen

07.08.2006 | 12:53 Uhr |

Am Tag nach Bekanntgabe, dass die Ende Juni entdeckten Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen ein größeres Ausmaß haben als befürchtet, ist gegen Apple die mittlerweile dritte Klage in dem Fall eingegangen.

Aufmacher Apple Blanz
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Die Kläger werfen Apple und seinen Top-Managern vor, ihre Treuhänder-Pflichten den Anteilseignern gegenüber vernachlässigt zu haben, in dem sie die Aktienoptionen unsauber datiert und verbucht hatten. Die Klage wirft dem Unternehmen zudem vor, falsche Bilanzen an die US-Börsenaufsicht SEC eingereicht zu haben, was Apple teilweise bereits eingestanden hat: Laut Pressemeldung vom vorigen Donnerstag sind alle Bilanzen seit September 2002 nicht mehr verlässlich. Die Kanzlei Keller Rohrback, die Aktienbesitzer im jüngsten Fall gegen Apple vertritt, klagt in ähnlichen Fällen auch gegen Firmen wie Barnes&Noble, Computer Associates, Rambus und Verisign.

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