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Klage gegen Computerhersteller

22.09.2003 | 15:38 Uhr |

Apple und die anderen Hersteller Dell, Gateway, Hewlett-Packard, IBM, Sharp, Sony und Toshiba bekommen es mit einer Gruppe von Verbrauchern vor Gericht zu tun.

Vier Einwohner von Los Angeles haben eine Sammelklage gegen die Computerhersteller eingereicht, da diese in ihrer Werbung für ihre Rechner die Kapazität der Festplatten in trügerischer Weise als zu hoch angeben. In der Werbung nennen diese in der Regel die Kapazität einer Festplatte in dezimaler Schreibweise, für den Computer gelte jedoch die binäre Zählung. Da ein Gigabyte 1024 hoch drei Byte sind, reduziere sich etwa die Kapazität einer nominellen 20-GB-Festplatte auf 18,6 Milliarden Bytes. Käufer sehen ihre Rechner plötzlich mit weniger Speicherplatz ausgestattet als erwartet. Laut der Nachrichtenagentur Reuters verlangen die Kläger eine Strafe für das unfaire Marketing, zudem sollen die verklagten Firmen ihre Praktiken offen legen und unrechtmäßig erworbene Profite wieder hergeben. Über die Chancen der Klage gibt es bislang keinerlei Aussagen.

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