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Klage im Aktienoptionsskandal zurückgewiesen

21.11.2007 | 10:00 Uhr |

Erneut hat Richter Jeremy D. Fogel am US-Bundesgericht San Jose für Apple entschieden und eine weitere Klage gegen Apple und seine Top-Manager einschließlich Firmengründer Steve Jobs abgewiesen.

Dabei spielte für Fogel die Frage nach Schuld oder Unschuld keine Rolle, er folgte der Argumentation des Mac- und iPod-Herstellers, nach der die Klage im Zusammenhang mit Rückdatierungen von Aktienoptionen wegen Verjährung nicht zugelassen werden dürfe, berichtet der Nachrichtendienst Bloomberg . Sollten die Kläger, die am 30. Juli 2006 die Klage eingereicht haben, belegen können, dass Apple am oder nach dem 30. Juli 2003 noch falsche Aussagen zu Rückdatierungen getroffen haben, könne das Verfahren wieder aufgenommen werden, so der Richter. Fogel hatte bereits vergangene Woche eine Sammelklage von institutionellen Anlegern abgewiesen.

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