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Klage wegen iTunes-iPod-Verbindung auch in den USA

03.01.2007 | 12:27 Uhr |

Nicht nur in Europa sieht sich Apple mit Klagen von Verbraucherschützern gegen die starre Verbindung von iPod und iTunes konfrontiert, auch in den USA ist eine Klage gegen den Mac-Hersteller eingegangen.

Bereits seit Juli beschäftigt sich das Bezirksgericht von Nordkalifornien mit dem Fall, erklärt Apple in seiner am Freitag mit Verspätung eingegangen Pflichteingabe an die US-Börsenaufsicht. Die Klage, die zur Sammelklage ausgeweitet werden soll, hat eine einzelne Verbraucherin mit dem Namen Melanie Tucker eingereicht. Apple verletzte mit seiner Praxis, im iTunes Store gekaufte Musik nur auf dem iPod abspielen zu lassen, das Wettbewerbsrecht, beschwert sich die Klägerin. Zudem mache der Anbieter zu wenig deutlich, dass sich mit dem Fairplay-DRM versehene Musik nicht mit anderen Playern kompatibel sei. Die Klage fordert das Ende der starren Verknüpfung und Schadensersatz für alle iPod-Käufer oder Kunden des iTunes Store, die nach dem 28. April 2003 bei Apple Musik oder Player gekauft haben. Apple hatte in November beantragt, die Klage zurückzuweisen, das Gericht folgte dem mit einer Entscheidung am 20. Dezember jedoch nicht.

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