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Cufón - Beliebige Fonts im Web verwenden

17.09.2012 | 11:09 Uhr |

Wer beliebige Schriftarten im Web verwenden und auf den Einsatz von Flash verzichten möchte, für den ist das quelloffene Javascript-Tool "Cufón” ideal.

Vor nicht allzu langer Zeit mussten Web-Designer auf Flash zurückgreifen, wenn sie in ihren Projekten Schriftarten verwenden wollten, die nicht den Web-Standards entsprachen. Mit Hilfe von Cufón können sie nun auf die Adobe-Technik ganz verzichten. Das Tool basiert vollständig auf Javascript und bietet eine besonders einfache Möglichkeit, jede noch so exotische Schriftart im Web einzusetzen. Der Clou: Schriftarten werden unter Verwendung eines Online-Tools (Cufón Generator) in ein proprietäres Format konvertiert und in einer Javascript- beziehungsweise Json-Datei gespeichert, die dann von der integrierten Engine genutzt wird, um die Fonts zu rendern.

Die Schrifteinbettung geht mit dem Cross-Browser-kompatiblen Tool recht leicht von der Hand. Zunächst muss man zwei Sourcecode-Dateien in die Website einbinden: Die Core-Bibliothek "Cufon-yui.js” und die mit dem zuvor erwähnten Generator erzeugte Font-Datei. Per Javascript lässt sich dann definieren, in welchen HTML-Elementen die integrierte Schriftart verwendet werden soll. So genügt beispielsweise der einfache Funktionsaufruf "Cufon.replace('h1')”, um sämtliche H1-Überschriften in der gewünschten Schriftart auszugeben. Natürlich lassen sich auch mehrere Schriftarten in einer einzelnen Web-Seite verwenden. Dazu braucht man lediglich die entsprechenden Font-Dateien hinzufügen und beim Funktionsaufruf den Namen der gewünschten Fonts übergeben.

Fazit

Typografie stellt ein zentrales Gestaltungselement im Web-Design dar. Dank Cufón müssen Designer keine Kompromisse mehr eingehen und können jeden noch so exotischen Font in ihren Web-Projekten verwenden, ohne dabei auf Flash oder Bilder zurückgreifen zu müssen.

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