970186

Kleines Label verklagt Apple und andere Online-Musikdienste

25.05.2007 | 12:22 Uhr |

Gegen Appels iTunes Store und die andern Musikdienste AOL Music Now, Buy.com, MSN.com, Napster, RealNetworks' Rhapsody, Wal-Mart.com und Yahoo Music hat das kleine Bluegras-Label Dawg am Bezirksgericht von Zentral-Kalifornien eine Sammelklage eingereicht, die Schadensersatz in Millionenhöhe verlangt.

Dawg wirft den Diensten vor, seine Musik ohne ausreichende Genehmigungen zu verkaufen. Den Katalog des Labels hätten Apple und Konsorten über die Musikriesen Universal und Warner Music erworben, die beiden Musikriesen hätte zuvor aber keine Lizenzvereinbarungen mit Dawg geschlossen. Umsatzbeteiligungen an dern Verkäufen mit Dawg-Musik würden die beiden großen Konzerne von den Musikstores erhalten und nach Ansicht der Besitzer des Bluegras-Labels zu wenig davon weiter reichen. Die Schuld sei laut Klage bei Apple und Co. zu finden, die unlizenzierte Musik verkaufen würden. Jeder der Beklagten soll nun Schadensersatz für die "irreparablen Schäden", die Dawg Music zugefügt wurden, bezahlen. Dabei ist die rede von 150.000 US-Dollar für jedes urheberrechtliche geschädigtes Werk.

0 Kommentare zu diesem Artikel
970186