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Know-how Videoformate

01.02.2007 | 12:15 Uhr |

Jedes Videomaterial benötigt eigene Komponenten, um reibungslos be- und verarbeitet zu werden. Hierbei gibt es Formate, die der Mac ohne zusätzliche Hardware wuppen kann, andere Formate hingegen brauchen Komponenten, deren Anschaffung zwar bezahlbar ist, jedoch gibt es nach oben hin ja keine Grenzen

Je nachdem, ob es sich um Aufnahme, Weiterbearbeitung oder Ausgabe handelt, gilt es, das richtige Format zu wählen. Darüber hinaus sollte man schon beim Kauf von Videosoftware prüfen, ob das Programm der Wahl die nötigen Formate unterstützt.

Offline RT

Offline RT ist eigentlich kein eigenes Format, sondern eine Erfindung von Apple, um mehr Videomaterial auf geringerem Speicherplatz unterzubringen. Offline RT basiert auf dem Photo-JPEG-Codec mit einer Qualität von 35 % und einer festgelegten Größe von 320 x 240 Pixel, was mehr oder minder der so genannten Viertel-PAL-Auflösung entspricht (Voll-PAL ist 768 x 576 Pixel). Es hat nur einen Durchsatz von etwa 380 kB pro Sekunde und braucht somit auch nur rund 1 GB Plattenspeicher für 40 Minuten Video (zum Vergleich: DV braucht 1 GB Festplatte für 5 Minuten Video). Der charmante Vorteil dieses Formats ist die Echtzeitunterstützung (RT steht hierbei für RealTime).

Offline RT kann übrigens, wie auch DV, mittels Firewire-Protokoll von einer DV-Kamera oder einem DV-Recorder (Deck) aufgenommen werden und benötigt daher keine zusätzliche Hardware.

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