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Kodak und IBM entwickeln gemeinsam Bildsensoren für Digital-Kameras

17.09.2004 | 11:08 Uhr |

Rochester - Der US-Fotokonzern Kodak und der Computerhersteller IBM wollen künftig gemeinsam Chips für Bildsensoren entwickeln, die in Digitalkameras und Handys zum Einsatz kommen.

Die Zusammenarbeit sei auf mehrere Jahre ausgerichtet, teilte IBM am Donnerstag in Rochester (US-Bundesstaat New York) mit. "Die Nachfrage nach Bildsensoren wächst explosionsartig", sagte Kodak-Manager Chris McNiffe. Der Zusammenschluss werde das Wachstum des Digitalmarktes weiter beschleunigen.

In Zusammenarbeit wollen beide Partner eine ganz neue Generation von so genannten CMOS-Bildsensoren entwickeln, die deutlich bessere Bildqualität und höhere Leistung erbringen sollen. Herkömmliche CMOS-Sensoren seien zwar erheblich günstiger als die traditionell genutzten CCD-Sensoren, würden jedoch häufig den Erwartungen der Kunden nicht gerecht werden können. Die neue Generation von CMOS-Sensoren sollen diesen Rückstand aufholen.

In allen digitalen Kameras sei jedoch der Bildsensor als "Auge" der Kamera eine der kritischen Komponenten, hieß es. Die gemeinsam entwickelte CIS-Technologie (CMOS image sensor) soll sich dabei wegen des einfachen Designs und ihrer besonders stromsparenden Eigenschaften besonders für Digitalkameras und Handy-Kameras für den Massenmarkt eignen. Ab Mitte 2005 will IBM die Technologie auch anderen Kunden anbieten.

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