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König Kodak

22.02.2005 | 16:10 Uhr |

In den USA schafft es der Hersteller, sich in den Absatzzahlen deutlich vor Sony und Canon zu platzieren.

Ein überaus erfolgreiches Weihnachtsgeschäft hat Kodak zu einem Sprung an die Spitze im Digitalfotomarkt verholfen - zumindest in den USA. Dort konnnte der Hersteller nach einem Bericht der Financial Times seine Absatzzahlen so verbessern, dass er jetzt knapp 22 Prozent des Marktes hält. Sony liegt mit 19,4 Prozent auf Platz zwei und Canon mit 16,1 Prozent auf Platz drei.

Spannend ist dieses Ergebnis, weil es Kodak gelungen ist, seine schlechte Position (im Jahr 2000 hatte Kodak gerade mal fünf Prozent erreicht) in den letzten fünf Jahren zu verbessen. Der Hersteller, der sich zuvor ganz auf das Entwicklungs- Filmgeschäft konzentriert hatte, litt stärker als seine Mitbewerber unter dem Switch von analog zu digital. Dies verdankt Kodak laut Bericht der FDT einer Strategie, die erstens auf niedrigpreisige Produkte für den Massenmarkt fußte - allein 2004 konnte Kodak in den USA 4,88 Millionen Digitalkameras verkaufen - und auf Allianzen und Partnerschaften mit Vertriebspartnern. Im Gegensatz zum Zweiten Sony bot Kodak seine Easy-Share-Kameras auch in Supermärkten wie der US-Kette Walmart an.

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