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Komfortable Animationen

01.01.2007 | 00:00 Uhr |

Animation, also die Bewegung von Bildern oder Bildteilen, so dass das menschliche Auge einen Film erkennt, ist eine harte Arbeit. Wer sich selbst versuchen möchte, kann zum Beispiel mit einer Software wie iStopmotion von Boinx die Animation von Knetgummifiguren üben.

Damit die Arbeit für Programmierer einfacher wird, bietet Apple ab Mac-OS X 10.5 Core Animation an, einen einfachen Weg zur Animation, für den man lediglich Ausgangs- und Endpunkt einer Bewegung definiert und sich von den eingebauten Funktionen die Zwischenbilder berechnen lässt. Die Geschwindigkeit und die Richtung der Bewegung sind dabei natürlich einstellbar; wer will, darf auch Zwischenpositionen angeben.

Wer auf den Internet-Seiten von Apple beispielsweise den Film zu Time Machine lädt, sieht eine solche Animation. Der Sternenhimmel mit den sich bewegenden Leuchtpunkten ist eine Animation, bei der Apple nur die Anfangs- und die Endgröße der Sterne definiert hat. Core Animation berechnet dann den Übergang von einer Größe zur anderen und erzeugt damit den Eindruck, man würde sich in Time Machine durch den Weltraum bewegen.

Während der Mac-Benutzer von Core Animation erst einmal gar nichts hat, ist die Technologie für Entwickler sehr interessant. Diese sollen nun sehr viel einfacher in der Lage sein, ihre Applikationen mit animierten Elementen zu versehen. Nach Angaben von Steve Jobs können Animationen, für die bislang mehrere Tausend Zeilen Code notwendig waren, nun mit einigen Hundert erstellt werden – für Software-Programmierer eine erhebliche Arbeitserleichterung.

Wie stark Dritthersteller von Core Animation Gebrauch machen werden, bleibt abzuwarten. Man kann aber guten Gewissens davon ausgehen, dass Applikationen am Mac in Zukunft wesentlich dynamischer daherkommen, als dies bislang der Fall war.

Vorteil:

+ Erleichtert Animationen innerhalb von Programmen

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