963300

Kommen und Gehen: Weitere Personalwechsel bei den US-Ermittlern zum Aktienoptions-Skandal

25.01.2007 | 18:00 Uhr |

Das Ausscheiden zahlreicher Bundes-Ermittler aus den Untersuchungen zu Rückdatierungen von Aktienoptionen soll nach Aussage der US-Justizbehörden keine Auswirkungen auf die Ermittlungen habe.

Eine der Firmen, gegen die ermittelt wird, ist Apple - der zuständige Ermittler Chris Steskal hat die Seiten gewechselt und fängt als Anwalt in einer Sozietät an, die ausgerechnet Apple vertritt. Der Sprecher der Bundesstaatsanwaltschaft in San Francisco Luke Macaulay versuchte, die Aufregung zu glätten und das Kommen und Gehen als Normalität darzustellen: "Regierungseinrichtungen bewältigen diese Übergänge üblicherweise mit einer weiterhin stabilen Betreuung der Fälle und Untersuchungen. Bundesstaatsanwalt Ryan bemüht sich um einen sanften Übergang." Ryan hat, wie gestern gemeldet, wenige Tage vor seinem wichtigsten Zuarbeiter seinen Rückzug aus dem Amt angekündigt, ein Nachfolger wird durch Präsident George Bush bestimmt. Für Chris Steskal rückt Tim Crudo in die Task Force nach, die aus fünf Staatsanwälten und mindestens acht FBI-Agenten besteht, schreibt der IDG News Service .

0 Kommentare zu diesem Artikel
963300