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Komplettpaket für Musiker zum Preis von 479 Euro

12.09.2007 | 16:40 Uhr |

Apple hat heute Logic Studio vorgestellt, ein Komplettpaket für die Musikproduktion zum Preis von 479 Euro. Kern des Pakets ist Logic Pro, das der Hersteller mit diesem Update gleichzeitig von Version 7.2 auf 8.0 aktualisiert.

Bislang kostete diese Software alleine 1069 Euro. Im Paket mit enthalten sind mit Soundtrack Pro 2 und Compressor 3 und "alte Bekannte" aus dem Video-Paket Final Cut Studio 2. Auch die Version für ambitionierte Amateure, Logic Express, erhält ein Update und wird ein Drittel günstiger als bisher.

Alles in einem Paket: Nach diesem Motto verfährt Apple bereits bei iLife und iWork und bietet auch mit Final Cut Studio ein zielgruppengerechtes Komplettpaket an. Jetzt ist die Musikproduktion an der Reihe: Heute hat der Hersteller die Musik-Software Logic Pro von Version 7.2 auf Version 8 aktualisiert und bietet sie so günstig wie nie zuvor an. Kostete Logic Pro bislang 1069 Euro, so erbittet Apple für das Komplettpaket aus Logic Pro 8, Soundtrack Pro 2, Compressor 3, WaveBurner und zahlreichen weiteren Tools wie Instrumenten, Effekten und Sounds bloß noch 479 Euro. Mit dem Update auf Version 8 hat Logic Pro ein übersichtlicheres Ein-Fenster-Interface erhalten und dem Benutzer stehen neue Audioproduktionswerkzeuge zur Hand. Außerdem eignet sich das Programm jetzt durchgängig zur Surround-Produktion. Gänzlich neu ist das Feature "MainStage", das in jeder Situation einen verlässlichen und konsistenten Klang verspricht: Bei der Probe oder beim Auftritt vor Live-Publikum sorgt das Tool dank Koppelung von Musiker-Hardware und Software-Plug-ins für hohen Komfort, verspricht die Pressemitteilung des Herstellers, ein spezieller Anzeige-Modus für die Bühne verwandelt das Musiker-Notebook in ein gut ablesbares Informations-Display für die Band. Aus der Video-Bearbeitungs-Suite Final Cut Studio 2 packt Apple die Programme Compressor 3 für die Kodierung im Surround-Format und Soundtrack Pro 2 zur Postproduktion und der Film- und Video-Integration bei. Dazu gesellen sich 40 zum Teil neue oder weiter entwickelte Instrumenten-Plug-ins sowie die fümf Jam-Pack-Sammlungen und die Soundbibliothek, die ebenfalls aus Final Cut Studio 2 stammen. Speziell für das Mastering von CDs ist WaveBurner vorgesehen, außerdem ist ein spezielles Apple-Loops- und ein Impuls-Resonanz-Programm im Lieferumfang enthalten.  

Systemanforderungen und Updates

Wer Logic Studio komplett einsetzen will, benötigt neben einem aktuellen 10.4-System mindestens einen G4-Prozessor mit 1,25 GHz und 1 GB Arbeitsspeicher, Apple selbst empfiehlt den Einsatz auf G5- oder Intel-Systemen mit 2 GB RAM, dann kann der Anwender auch die Surround-Features nutzen. Neben Audio-Interfaces benötigt das Software-Paket vor allem Platz: Komplett installiert mit allen Jam-Packs, Soundeffekten und Musikbetten verbraucht Logic Studio über 40 GB Festplattenspeicher, minimal beansprucht es 7 GB. Weitere Informationen hält Apple auf den englischsprachigen Web-Seiten zu Logic Studio bereit, unter apple.com/de/logicstudio sind gegenwärtig noch keine Informationen zu finden, der deutsche Inline-Store listet das Produkt ebenfalls noch nicht. Die Pressemitteilung aber nennt bereits die hiesigen Preise: Das Vollprodukt kostet wie bereits genannt mit 479 weniger als die Hälfte der Vorversion, das Update kostet 199 Euro, Logic Pro 7.2-Käufer seit dem 1. August erhalten die Aktualisierung gegen eine Handling-Pauschale.  

Update auch für den kleinen Bruder

Die "Spar-Version" von Logic Pro gibt es weiterhin: Logic Express ist ebenfalls von Version 7 auf Version 8 aktualisiert worden und soll den Ansprüchen von Musikern genügen, denen Garage Band zu wenig und Logic Pro zu viel bietet. Auch hier kappt Apple den Preis deutlich, wobei uns deutsche Preise noch nicht vorliegen. Bislang kostete Logic Express 299 Euro, die US-Webseite kündigt die neue Version für 199 US-Dollar, das Update für die Hälfte an. Vielen ambitionierten Amateuren dürften nach der deutlichen Preissenkung der Pro-Variante nun die Möglichkeiten von Logic Express als zu gering erscheinen, zahlreiche Einschränkungen und der komplette Verzicht auf Surround-Features machen den Unterschied aus.

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