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iPad-Apps im Durchschnitt teurer als iPhone-Apps

04.05.2010 | 11:15 Uhr |

Eine Studie bestätigt, was Nutzer subjektiv ohnehin schon wissen: iPad-Nutzer müssen mehr Geld für Apps ausgeben als iPhone-Nutzer. Apps sind im Schnitt teurer, bei gleichzeitig weniger Gratis-Alternativen.

Apples iPad-Apps: Aufmacher
Vergrößern Apples iPad-Apps: Aufmacher

Wenig überraschend ist die Erkenntnis der Marktforscher von Distimo, doch untermauert sie ein Gefühl erstmals mit Zahlen: Apps für das iPad sind teurer als solche für das iPhone . Im Durchschnitt kostet demnach ein iPad-App im App Store 4,67 US-Dollar, eine durchschnittliche iPhone-App sei für 3,87 US-Dollar zu haben. Auch sind laut der Zahlen der niederländischen Marktforscher iPad-Apps häufiger kostenpflichtig als iPhone-Apps , mit 80 Prozent zu 73 Prozent.

Laut Apple haben die nun bereits eine Million iPad-Besitzer schon 12 Millionen Downloads von Apps im App Store ausgelöst, Distimo sieht die Anzahl der speziell für das iPad angepassten Apps explosiv wachsen, zuletzt um 33 Prozent in den letzten beiden Wochen. Für Apple entsteht damit eine weitere starke Einnahmequelle, zumal der iPad-Absatz weiter zunimmt. Laut Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster hat Apple am ersten Wochenende gut 300.000 iPad Wi-Fi + 3G verkauft, die Grenze von einer Million Verkäufen des iPad Wi-Fi hatte Apple bereits am letzten Freitag geknackt.

Ein Drittel der iPad-Apps seien Spiele, ebenso populär erwiesen sich Entertainment-Titel und elektronische Bücher. Die teuersten iPad-Apps kämen aus dem Gesundheits- und Finanzsektor, die durchschnittlich 42,11 respektive 18,48 US-Dollar kosten würden. Vergleichbare iPhone-Apps kosteten im Schnitt nur 10,74 respektive 5,74 US-Dollar.

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