997595

Gimp, die Photoshop-Alternative

12.09.2008 | 12:09 Uhr |

Ein bißchen Bild-in-Schrift-Integration als Einstieg in das mächtige kostenlose Bildbearbeitungs-Programm Gimp zeigt, dass man sich auch als alter Photoshop-Profi schnell an eine andere Bedienung gewöhnen kann

Bei Programmen aus der Open-Source-Gemeinschaft muss man damit rechnen, dass es etwas mehr Arbeit braucht als üblich, bis alles reibungslos läuft. Bei Gimp ist das nicht anders und es beginnt damit, dass Gimp in OS X unter X11 läuft.

Von X11, eigentlich "X Window System" gibt es Implementationen für diverse Betriebssysteme, die es ermöglichen, X11-Programme zu starten, die meistens ursprünglich für Unix-Systeme geschrieben wurden. Wer noch nicht mit X11 gearbeitet hat, sollte sich von der Installation nicht abschrecken lassen, denn Gimp ist für viele eine klasse Photoshop-Alternative. Unsere detaillierte Anleitung zeigt, dass die Installation nicht so kompliziert ist wie es zuerst scheint.

1. Gimp herunterladen

Auf der Gimp-Homepage www.gimp.org gelangt man unter Download zu Gimp 2.4 für Mac-OS X. Der Klick auf "Download Gimp 2.4" führt zu einer weiteren Download-Seite auf der man sich für die Intel- oder die PPC-Version entscheiden kann. Wichtig ist der Hinweis, dass die von Mac-OS X 10.5.0 installierte X11-Version zu alt ist und Gimp damit abstürzt. Daher sollte man zuerst von http://xquartz.macosforge.org/trac/ die neuste X11-Version laden und installieren (zur Zeit der Erstellung dieses Artikels war dies die Version 2.2.3).

0 Kommentare zu diesem Artikel
997595