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Kritik an Google Glass

11.04.2013 | 07:38 Uhr |

Google Glass ist noch nicht einmal erhältlich, doch die Ablehnung der Brille aus Datenschutz- oder Privatsphäre-Gründen wächst zusehends.

Nachdem Google Glass beispielsweise in einer Bar in Seattle schon verboten wurde und es Kampagnen gibt, die vor einer Dauerüberwachung durch die Träger der Datenbrille warnen, reihen sich nun auch Casinos und andere Clubs in Las Vegas in die Kritiker ein. Wie NBC berichtet, haben die Besitzer der Clubs, Casinos und Hotels ohnehin schon Probleme mit Aufnahmen per Smartphone, die dort nicht erwünscht seien.

Nach dem Verkaufsstart von Google Glass könnten die Brillen zu einem Problem werden, daher werde man dagegen ebenso vorgehen wie gegen herkömmliche Kameras. Eine wirkliche Herausforderung für Etablissements in Las Vegas sei Google Glass aber nicht, da man es schon seit Jahren mit Mini-Kameras in Lippenstiften oder ähnlich kleinen Gegenständen zu tun habe.

Laut NBC dürfte Google Glass vermutlich auch allgemein in Theatern, Kinos und beim Autofahren verboten werden. Für ein noch nicht erhältliches Produkt »erfreut« sich Google Glass inzwischen einer bemerkenswerten Anzahl an ausgesprochenen oder geplanten Verboten, dabei haben sich die strikteren europäischen Datenschützer sich noch nicht einmal zu Wort gemeldet.

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