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Ausstellung zum Apple-Universum in Frankfurt

11.03.2011 | 08:58 Uhr |

Eine neue Pilgerstätte außerhalb der USA für alle Apple-Jünger wird heute in Frankfurt eröffnet

Die Geschichte des iMac
Vergrößern Die Geschichte des iMac

Stilgerecht heißt die neue Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt "Der i-Kosmos. Macht, Mythos und Magie einer Marke", die heute ihre Türe öffnet. Im Mittelpunkt stehen Apples Produkte in produktgeschichtlichen, sozialen und psychologischen Kontexten.

Die Firma mit dem angebissenen Apfel revolutioniert seit beinahe drei Jahrzehnten die Computer-Industrie, mit den mobilen Geräten wie iPhone und iPad ist sie endgültig in dem Alltagsleben der breiten Massen angekommen. Die Idee, dem Benutzer eine möglichst komplette und funktionsfähige Lösung zu bieten, hat Steve Jobs und Steve Wozniak aus der Garage-Werkstatt bis zu Elite der Computer-Industrie geführt. So, wie Ende der 70-er Apple I und Apple II die Wegweiser für die Personal Computer wurden, haben das Schicksal bis jetzt alle iGeräte wiederholt: iPod Touch hat Sony Walkman als Musik-Player schlechthin abgelöst, iPhone hat Tastatur am Handy überflüssig gemacht und jetzt zeigt iPad, dass IT-Technologien längst zum Lifestyle geworden und nicht mehr ins Arbeitszimmer zu verbannen sind.

Diese Geräte haben in ihren Produktgattungen jeweils einen Paradigmenwechsel bewirkt: Sie sind ebenso Leit- wie Kultprodukte, eine Entwicklung, die das mobile Internet in Schwung gebracht und das Surfen entortet hat.

Die Ausstellung und der sie begleitende Katalog dokumentieren und kommentieren diesen Prozess "disruptiver Technologien", der in der Technik- und Designgeschichte nur äußerst selten stattgefunden hat.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt .

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