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Kurioser Bug: Raspberry Pi 2 mag nicht geblitzt werden

10.02.2015 | 09:57 Uhr |

Das Raspberry Pi 2 ist offenbar kamerascheu. Beim Versuch den Mini-PC zu fotografieren, stürzt er einfach ab...

Über einen kuriosen Bug berichtet einer der ersten Besitzer des neuen Raspberry Pi 2. Im Raspberry-Pi-Forum berichtet der Nutzer, dass der Mini-PC beim Versuch ihn mit einem Blitzlicht zu fotografieren einfach abstürze. "Ich habe es nun drei Mal versucht und jedes Mal passierte dies", schreibt der Nutzer.

Weitere Nutzer bestätigten den Bug. Das Knipsen mit einem Smartphone - einem Samsung Note 2 - ließ sich das Raspberry Pi 2 beispielsweise gefallen. Beim Einsatz der Kamera Samsung K Zoom schaltete sich der Mini-PC ab.

Weitere Recherchen ergaben, dass die Abstürze dann eintreten, wenn eine Kamera mit Xenon-Blitz zum Einsatz kommt. Dessen Energie reicht offenbar aus, um die Stromversorgung des Mini-PCs instabil werden zu lassen. Schuld ist wahrscheinlich ein Chip, der sehr lichtempfindlich und schlecht abgeschirmt ist.

Ein Raspberry-Pi-2-Besitzer hat in einem Youtube-Video das fotoscheue Verhalten des Mini-PCs dokumentiert.

Die Raspberry-Pi-Stiftung hatte den neuen Raspberry Pi 2 in der vergangenen Woche überraschend vorgestellt und er ist seitdem auch erhältlich. Er ist deutlich schneller als der Vorgänger. Dafür steckt im Raspberry Pi 2 der System-On-Chip BCM2836 der mit 900 MHz getaktet ist und vier Kerne besitzt. Zur weiteren Ausstattung gehören 1 GB LPDDR2 SDRAM, der VideoCore IV-Grafik-Prozessor von Broadcom und diverse Anschlüsse, wie etwa vier USB-Ports, ein HDMI-Ausgang, ein Ethernet-Anschluss, ein MicroSD-Slot und GPIO-Pins. Der Preis: Günstige 35 US-Dollar. Microsoft hat für den Raspberry Pi 2 eine speziell angepasste Windows-10-Version angekündigt, die es kostenlos geben wird. Parallel dazu kann natürlich auch Linux installiert werden.

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