Kurzer Praxistest
Erster Test: Palm Pre besser als das iPhone?
Unsere Kollegen von der COMPUTERWOCHE hatten die Gelegenheit für einen kurzen Praxistest des iPhone-Rivalen Palm Pre. Hier die Eindrücke vom neuen Palm-Smartphone.
Nur wenige Unternehmen haben wie Palm die Möglichkeit, Abstand von früheren Produkten zu gewinnen und noch einmal (fast) von vorne anzufangen. Mit dem Palm Pre und dem neuen Betriebssystem WebOS hat der vor langer Zeit einmal wegweisende PDA-Pionier nun das Zeug, sich mit den Innovationsführern im Smartphone-Markt Apple und Google zu messen.
Obwohl kaum abzustreiten ist, dass Palm vom Rivalen Apple neben früheren Mitarbeitern (einschließlich des iPod-Erfinders und jetzigen Palm-CEO Jon Rubinstein) auch einige Ideen abgestaubt hat, haben die Neuentwicklungen durchaus etwas Eigenständiges. Bei der Hardware sind das insbesondere die ergonomische, fast organische Form oder die Dockingstation (Touchstone), die das Akku via Induktion auflädt. Positiv fällt auf, dass das Palm Pre deutlich kleiner als das Apple iPhone ist.
Palm Pre
o2 will das Palm Pre hierzulande zum 4. Quartal (Weihnachtsgeschäft) exklusiv anbieten. Hier ein erster Vorgeschmack.
Das Palm Pre verfügt wie das Apple iPhone über einen kapazitiven Touchscreen mit der Auflösung von 480 mal 320 Pixel, verwendet jedoch mit 3,1 Zoll Bildschirmdiagonale ein etwas kleineres Display als sein Rivale (3,5 Zoll).
Eigenständiges bei der Hardware sind insbesondere die fast organische Form und die Volltastatur.
Ein weiteres (Noch-)Alleinstellungsmerkmal des Palm Pre ist das Induktionsladegerät Touchstone.
Die herausschiebbare Volltastatur ist in Sachen Druckpunkt und Größe der Tasten nicht auf dem neuesten Stand.
Auf der Rückseite dominiert neben der Kameralinse der große Monolautsprecher.
Bei der Kontaktliste verknüpft das Palm Pre sämtliche Kontaktmöglichkeiten mit einer Person.
Auf diese Weise kann man einem Kontakt verschiedene Telefonnummern und E-Mail-Accounts zuweisen.
Das Konzept wird beim Chat-Verlauf fortgeführt. So wird sämtliche Kommunikation angezeigt, unabhängig davon, ob es sich dabei um E-Mails, SMS, Instant Messaging oder neue Facebook-Einträge handelt.
Das Palm Pre erlaubt die Führung mehrerer Kalender, entsprechende Einträge lassen sich gesammelt oder separat anzeigen oder in andere Kalender übertragen.
Praktisch: Die verschiedenen Kalender lassen sich zentral verwalten.
Android lässt grüßen: Bei der Eingabe eines Suchbegriffs zeigt das Pre passende Ergebnisse aus allen Bereichen, etwa Kontakte, E-Mail etc. an. Wird das Wort nicht gefunden, bietet das Gerät an, die Suche im Web fortzusetzen.
über Ereignisse von im Hintergrund laufenden Anwendungen wird der Nutzer im sichtbaren unteren Bereich des Screen informiert.
Das Notification Panel zeigt unter anderem eine eingehende SMS oder E-Mail an.
Dank integriertem GPS eignet sich das Palm Pre auch als Navigationshilfe, zunächst allerdings nur via Google Maps.
Das Palm Pre kann auch zum Abspielen von Videos und MP3-Titeln verwendet werden, mit nur 8GB Speicher ist die Auswahl - insbesondere bei Filmtiteln - aber begrenzt.
So verfügt es zwar wie das Kult-Handy über einen kapazitiven Touchscreen mit der Auflösung von 480 mal 320 Pixel, verwendet jedoch mit 3,1 Zoll Bildschirmdiagonale ein etwas kleineres Display als sein Rivale (3,5 Zoll). Die Handhabung erleichtert zudem eine herausschiebbare Volltastatur, wenngleich Druckpunkt und Größe der Tasten nicht auf dem neuesten Stand sind. Immerhin sind alle Bestandteile einer Web-Adresse (einschließlich Punkt) in der Tastatur als primäre Tasten angelegt - ein Detail, das man etwa bei Nokias Topmodell N97 vermisst.
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