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Britische Organisation überprüft Apples-LTE-Werbung

03.04.2012 | 07:07 Uhr |

Das neue iPad versteht sich in seiner 4G-Ausführung auf den schnellen Funkstandard LTE - aber nur in Nordamerika.

05 iPad Vergleich Kamera
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Während Apple australischen Käufern des 4G-iPads aufgrund irreführender Werbung Entschädigung zahlen muss, droht dem iPad-Hersteller nun auch in Europa Ärger. In Großbritannien hat die Advertising Standards Authority (ASA) laut unserer Kollegen von Macworld UK Untersuchungen gegen Apple aufgenommen und überprüft dessen Werbung auf irreführenden Aussagen zu LTE .

Auch in Großbritannien bewirbt Apple das iPad als "4G-fähig", die Krux an der Sache: Auf der Insel ist das Mobilfunknetz der vierten Generation noch gar nicht aufgebaut. Erst im nächsten Jahr sollen erste LTE-Zellen in Großbritannien entstehen, aber mit anderen Frequenzen als denen in Nordamerika operieren - das iPad 4G ist nicht darauf ausgelegt. Apple nennt zwar in einer Fußnote die Randbedingungen und erklärt, dass LTE nur in Nordamerika dem iPad zur Verfügung steht, der ASA könnte diese Randbemerkung aber zu wenig sein. Die Werberichtlinien der ASA verbieten, dass Firmen wesentliche Informationen verschweigen und so Konsumenten falsch informieren könnten.

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