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Laden künftige iPods an einer Induktions-Docking-Station?

16.02.2007 | 10:00 Uhr |

Ein Apple-Patent legt nahe, dass der iPod-Hersteller über ein neuartiges Ladeverfahren für seine MP3-Player nachdenkt.

So könnten kommende Docking-Stationen für den iPod oder das iPhone nach dem Induktions-Prinzip funktionieren und die Geräte ohne direkten Kontakt aufladen. Auch den kontaktlosen Datenaustausch will Apple sich patentieren lassen.

Als Vorzüge der neuartigen Ladetechnik, die etwa bei elektrischen Zahnbürsten Verwendung findet, nennt Apple "ästhetische" Gründe. Außerdem sei der Induktions-Ansatz "robuster" gegenüber Steck-Verbindungen, da keine Teile verschleißen oder oxidieren könnten, zitiert AppleInsider die Patent-Schrift. In seinem Antrag gegenüber dem United States Patent and Trademark Office erklärt Apple außerdem, die Ladestation würde die primäre Magnetspule enthalten, während im tragbaren Gerät die sekundäre Spule integriert sei. Für den Daten-Austausch seien in beiden Geräten Sender und Empfänger eingebaut, beschreibt der Mac-Hersteller seine Idee weiter. Dabei könnten zwei Induktions-Systeme miteinander kombiniert, oder von einander getrennt arbeiten. Für den Ladevorgang sieht Apple Strom mit niedriger elektrischer Frequenz vor, während für die Daten-Übermittlung Strom mit einer hohen elektrischen Frequenz günstig sei, so der Antrag. Der Ladevorgang werde unabhängig von der Ausrichtung des Mobilgerätes erfolgen, sobald dieses auf der Plattform liege, erklärt der iPod- und Mac-Hersteller. Als verantwortliche Angestellte nennt Apple Steve Hotelling und Gus Pabon. Neben der Induktiv-Lösung möchte sich Cupertino auch an anderen, kontaktbasierten Lademöglichkeiten die Rechte sichern.

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