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Lange Gesichter bei Toshiba und NEC

29.10.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die japanischen Elektronikkonzerne Toshiba und NEC sind in ihrem ersten Geschäftshalbjahr 2001/2002 tief in die roten Zahlen gerutscht. Für die schwachen Zahlen machten die Unternehmen vor allem die derzeit schlechte Wirtschaftslage verantwortlich. Zudem gehen sie davon aus, dass ihnen noch schwierigere Zeiten bevorstehen als zunächst erwartet.

Toshiba meldete für die vergangenen sechs Monate einen Nettoverlust von umgerechnet einer Milliarde Dollar. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte der Hersteller noch ein Plus von 440 Millionen Dollar erwirtschaftet. Der Umsatz ging im Jahresvergleich um elf Prozent auf 20,4 Milliarden Dollar zurück. Für das gesamte Geschäftsjahr, das im März 2002 endet, erwartet Toshiba einen Verlust von 1,6 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 44,8 Milliarden Dollar.

NEC verbuchte im abgelaufenen Geschäftshalbjahr einen Nettoverlust von 240 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch ein Plus von 170 Millionen Dollar generiert. Der Umsatz der Japaner sank gegenüber dem Vorjahr von 20,23 auf 20,14 Milliarden Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr 2001/2002 rechnet NEC mit einem Verlust von 1,22 Milliarden Dollar.

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