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Last.fm: Auf der Suche nach dem digitalen Fingerabdruck

31.08.2007 | 19:53 Uhr |

Die Musik-Community Last.fm möchte die Meta-Daten der einzelnen Titel auf ihrer Seite korrigieren.

Die so genannte Fingerprinting-Technologie scannt die Audio-Dateien auf dem Rechner des Anwenders. Dazu lädt sich der Benutzer das kostenlose Programm Fingerprinter 1.0.3.2 herunter. Die 13,4 Megabyte große Applikation mit detektivischem Spürsinn untersucht beispielsweise die iTunes-Bibliothek auf der Festplatte nach Künstler, Titel und Bewertungen und sendet die Informationen an die Datenbank von Last.fm. Der Fingerprinter befindet sich noch im Beta-Stadium und soll in einer ersten Phase nur die Meta-Daten senden. Der Sinn dahinter ist, dass die Last.fm-Datenbank möglichst genaue Informationen zu einzelnen Songs erhält, um falsch geschriebene Künstlernamen und Titel zu korrigieren. In der zweiten Phase vergleichen die Anbieter die Ergebnisse aus dem Fingerprinting-Prozess und stellen die Daten dann allen Benutzern zur Verfügung. Bislang konnten die Benutzer auf der Musikplattform die Informationen im Bewertungssystem von Hand eingeben - mit dem Finerprinter soll dieser Prozess nun automatisiert ablaufen. Die Software können sich interessierte Anwender vom Last.fm-Blog laden. Zur Nutzung muss der Anwender allerdings einen kostenlosen Last.fm-Account besitzen.

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