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Layoutprogramme für schmale Haushaltskassen

24.10.2006 | 13:30 Uhr |

Es nicht immer gleich Xpress oder Indesign sein: Für das Gestalten von Kalendern, Visitenkarten oder kleineren Broschüren braucht man kein teures Profi-DTP-Programm. Wir haben uns auf dem Markt umgesehen.

Ein einfach bedienbares Layoutprogramm macht auch für Privatanwender Sinn. Besitzt doch fast jeder dank Digitalkamera große Sammlungen an Digitalfotos, die sich etwa zur Gestaltung von Kalendern eignen. Aber auch bei der Erstellung der Vereinszeitung oder beim Verfassen einfacher Flyer kann ein gutes Layout-Programm Hilfestellung leisten.

Vorteile von Layoutprogrammen gegenüber Textverarbeitungsprogrammen

Natürlich kann man auch mit Microsoft Word oder Neo Office kleine Zeitungen oder ganze Sachbücher erstellen. Bei der genauen Positionierung von Bilddateien und Grafiken sind spezialisierte Layoutprogramme oft schneller bedienbar und stabiler. So ist Word bekannt dafür, bei Projekten mit sehr viel Texten und Bilddateien Probleme zu machen und auch die Positionierung von Bildern ist nur unzureichend gelöst. Profi-DTP-Programme wie Xpress und Indesign sind für den Normalanwender jedoch viel zu teuer und erfordern viel Einarbeitungszeit. Für den Mac gibt es aber eine recht große Auswahl an preiswerten Layout-Programmen.

Die Formatfrage

Wichtig sind die Exportformate, die das Layout-Programm unterstützt. Will man große Mengen eines Kalenders oder einer selbst entworfenen Visitenkarte von einer Druckerei ausdrucken lassen, kann man einen auf Miniauflagen spezialisierten Dienstleister wie Flyer Heaven beauftragen. Dazu muss die Software die Seiten als PDF ausgeben können, viele Druckereien empfehlen auch die Lieferung als TIFF oder JPEG. Viva Designer und Scribus besitzen eigene PDF-Exportfilter, die anderen von uns vorgestellten Programme nutzen Apples ins System integrierten Filter. Ideal wäre die Möglichkeit, PDFs mit Adobe Acrobat zu erzeugen, diese Software ist aber für die meisten Heimanwender zu teuer. Da Druckereien mit dem CMYK-Farbraum arbeiten, Farben auf dem Monitor aber anders dargestellt werden, sollte man einige Farbveränderungen im Druck einkalkulieren. Scribus etwa bietet eine CMYK-Vorschau.

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