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Lenovo denkt über Kauf von Blackberry nach

13.03.2013 | 09:56 Uhr |

Lenovo-CEO Yang Yuanqing hat laut IDG News Service gegenüber der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos fallen gelassen, eine Übernahme des bis Ende 2012 Research in Motion (RIM) genannten Unternehmens "könnte vielleicht Sinn ergeben".

Zunächst müsse der PC-Hersteller jedoch erst den Markt analysieren und herausfinden, wie wichtig Blackberry sei. Blackberry-CEO Thorsten Heins dementiert das Interesse von Lenovo, das Ende 2004 die PC-Sparte von IBM übernommen hatte, nur halbherzig: "Wie immer bei solchen Themen, sprechen wir über die Dinge, wenn es etwas zum Sprechen oder Ankündigen gibt." Es gäbe in diesem Prozess - so er den vonstatten gehe - noch andere, die mitreden wollten.

Lenovo hatte zuletzt Tablets mit Windows 8 auf den Markt gebracht, die sich an Kunden im Unternehmensumfeld richten sollen. Blackberry, in den Zeiten vor iPhone und iPad vor allem in Unternehmen verbreitet, hat in Firmen nach wie vor einen guten Ruf, eine Verbindung zu dem ebenso im Businessumfeld präsenten Lenovo könnte daher funktionieren. In Folge der Übernahmegerüchte legte die Blackberry-Aktie kräftig zu, zuletzt um 14 Prozent.

Quelle: IDG News Service

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