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Leopard in Lauerstellung

31.08.2007 | 12:05 Uhr |

Mehr als zwei Jahre ist es jetzt her, dass Apple mit Mac-OS X 10.4 sein neuestes Betriebssystem vorstellet. Langsam rückt auch Mac-OS X 10.5 in unmittelbare Nähe. Wir werfen einen Blick auf die voraussichtlichen Systemanforderungen des Panthera Pardus, auch Leopard genannt.

Wann und wie viel?

Nach wie vor steht kein genauer Erscheinungstermin für das sechste Mac-OS X fest. Apple hat im Frühsommer lediglich den Oktober 2007 als Termin genannt. Nach Ansicht der meisten Experten wird es Mitte oder Ende Oktober werden, bis Mac-OS X 10.5 in die Läden kommt. Anbieten würde sich etwa der letzte Freitag des Monats, der 26. Oktober. Der Vorgänger Mac-OS X 10.4 Tiger war am letzten April-Freitag 2005 auf den Markt gekommen.

Voraussichtlich wird Mac-OS X 10.5 etwa 129 Euro kosten, für Käufer eines aktuellen Macs mit Mac-OS X 10.4 wird es vor dem offiziellen Verkaufsstart eine preiswerte Updatemöglichkeit bieten.

Einige hoffen bereits darauf, beim jetzigen Kauf eines Macs Leopard verbilligt zu bekommen, das ist aber recht unwahrscheinlich. So startete der Verkauf von Mac-OS X 10.4 am 29. April 2005, wer nach dem 12. April 2005 einen neuen Mac gekauft hatte, konnte gegen eine Schutzgebühr von 18 Euro eine Betriebssystemupdate kaufen. Eine recht kurze Grace Period von weniger als drei Wochen! Kauft man sich in diesem Monat einen Mac, sollte man jedenfalls nicht darauf vertrauen, Mac-OS X 10.5 billiger zu bekommen.

Hardware: Reicht der Speicher?

Speicher aufrüsten beim Macbook
Vergrößern Speicher aufrüsten beim Macbook

256 MB Arbeitsspeicher waren die Mindestanforderungen von Mac-OS X 10.4, richtig rund läuft ein Intel-Mac aber erst mit einem Gigabyte installiertem Speicher. Mindestens 1 GB RAM sollte auch ein Rechner für Mac-OS X 10.5 haben, bei aktuellen RAM-Preisen ist dies auch kein allzu großes finanzielles Hindernis mehr. 512 MB für Macbook oder Powerbook kosten etwa 30 Euro, spezialisierte Anbieter wie DSP-Memory haben auch passenden Speicher für ältere Mac-Modelle im Angebot. Für diese Modelle kann das Aufrüsten allerdings teuer werden, so nutzt das alte Powerbook Titanium ja noch SDRAM-Module, die viele Shops gar nicht mehr im Angebot haben. Auch für Power Macs wie den Quicksilver G4 und Digital Audio sind oft nur 512 MB große Module verfügbar. Problematisch kann es bei einem TFT-iMac der ersten Generation (Schreibtischlampe) werden. Hier gab es Modelle mit fest verbautem 256 MB-Speicherchip, den man erst umständlich ausbauen muss, will man das Gerät auf ein Gigabyte aufrüsten. Auch das Aufrüsten eines Mac Mini ist bekanntlich nur unter Einsatz eines Spachtels zu bewerkstelligen.

Anleitungen zum Aufrüsten des Arbeitsspeichers gibt es im Internet zuhauf, auf der englischsprachigen Support-Seite von Apple kann man nach Auswahl seines Modells eine Anleitung im PDF-Format herunterladen.

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