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Leopard macht größere Sprünge, als Apple glaubt

25.10.2007 | 13:15 Uhr |

Analysten gehen davon aus, dass Mac OS X sich deutlich besser verkaufen wird - Gene Munster korrigiert Apples eigene Einschatzung um 100 Millionen Dollar nach oben.

Analysten sehen höheres Potential in Mac OS X 10.5-Start

Die ersten Leopard-Pakete sind nicht nur auf dem Weg zu den Kunden, sondern vereinzelt bereits eingetroffen, wie Fotos von der Retail-Verpackung belegen. Die Nachfrage nach Apples neuem Betriebssystem ist offenbar höher als erwartet: Analysten gehen davon aus, dass Mac OS X sich deutlich besser verkaufen wird - Gene Munster korrigiert Apples eigene Einschatzung um 100 Millionen Dollar nach oben.

Apple-Vorstand Tim Cook äußerte sich in der Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen ( wir berichteten ) eher vorsichtig zu den geschätzten Verkaufszahlen von Leopard und taxierte den Umsatzanteil von Mac OS X 10.5 im laufenden ersten Quartal aus 140 Millionen US-Dollar. Technologie Business Research-Analyst Ezra Gottheil vermutet mit 157 Millionen Dollar Umsatz einen besseren Start von Leopard und glaubt, weitere 50 Millionen spielt das große Systemupdate in den darauf folgenden beiden Quartalen ein.Chef-Augur Gene Munster vom Investmenthaus Piper Jaffrey legt die Messlatte deutlich höher - und hat häufig mit seinen Prognosen Recht behalten. Nicht 140, sondern 240 Millionen Dollar werde die neue Großkatze bis Jahresende Apple bescheren - er geht von einer größeren Leopard-kompatiblen Mac-Basis aus (23 statt 21 Mio. Geräte) und kalkuliert den Umsteigerfaktor ebenfalls auf 15 Prozent, wie beim Tiger-Start. Kollege Chris Swenson von der NPD Group verweigert sich dem Zahlenspiel: Mit dem Hinweis, Apple habe dank seiner mittlerweile fast 200 eigenen Stores und der geschulten Mitarbeiter eine deutlich überzeugendere Vertriebsbasis als noch vor zweieinhalb Jahren.Bildquelle: Hardmac.com

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