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Digitales Spielen und Lernen kann sich gut ergänzen

19.01.2011 | 07:31 Uhr |

Für viele Eltern sind Computerspiele und Lernen ein Gegensatz wie Feuer und Wasser

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Dass beides auch Hand in Hand gehen kann, betont eine Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die am Dienstag in Düsseldorf vorgestellt wurde. Als zentrales Ergebnis halten die Autoren fest: "Digitale Spiele können mehr sein als Unterhaltung und Zeitvertreib. Sie bieten auch spannende neue Ansätze für das Lehren und Lernen."

Unter dem Titel "Spielend lernen? Eine Bestandsaufnahme zum (Digital) Game-Based Learning" zeigt der Autor Johannes Breuer, Medienwissenschaftler an der Universität Hohenheim, Kategorien und mögliche Bewertungen der für Lehrzwecke geeigneten Computerspiele auf. Dazu gehören dem Bericht zufolge vor allem die "Serious Games", die mehr anstreben als Unterhaltung und Zeitvertreib.

Ihre Interaktivität erlaube eine enge Kopplung von Lernen und direkter Erfahrung, schreibt Breuer. Die Studie geht im Anhang auch auf einzelne Spieletitel ein und stellt die Prognose, dass "aktuelle Trends wie das mobile Spielen, das Erschließen neuer Zielgruppen durch die 'Casual Games', die sogenannten 'social games' auf Netzwerkplattformen wie Facebook oder Augmented Reality Games, die reale Welt und Spielwelt verbinden" neue Chancen für das computerspielbasierte Lernen bieten könnten.

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