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Lexika für jeden: Die Wiki-Software macht's möglich

23.11.2005 | 10:31 Uhr |

Es ist die Standardantwort auf Fragen aller Art: “Schau doch mal ins Internet!” Pech nur, wenn die Suchmaschine Nonsenstreffer produziert oder sich die Lösung in kostenpflichtigen Inhalten verbirgt.

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Immer mehr Zulauf finden Nachschlagewerke auf Basis von so genannter Wiki-Software. Sie können nicht nur von allen Nutzern gratis gelesen, sondern auch bearbeitet werden. Das garantiert nicht immer verlässliche Informationen, erhöht aber die Chance, auch bei Spezialthemen fündig zu werden.

Das bekannteste und größte Nachschlagewerk nach diesem Muster ist die freie Online-Enzyklopädie “ Wikipedia ”. Mit mehr als 300 000 deutschsprachigen Artikeln erreicht sie inzwischen die Ausmaße des Brockhaus. Ziel des vor vier Jahren in den USA gestarteten Projektes ist, “jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, über Wissen kostenlos zu verfügen”, erklärt Arne Klempert vom Verein Wikimedia Deutschland in Berlin, der das Projekt unterstützt. Was in die Enzyklopädie gehört, entscheidet keine Fachredaktion, sondern die Mitglieder selbst. Über eine spezielle Software können Artikel mit wenigen Mausklicks eingestellt oder verbessert werden. Diesem Prinzip bedienen sich immer mehr Nachschlagewerke, etwa FreeGlossary oder www.biologie.de.

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