Libre Office
Open-Office-Projekt spaltet sich
Nach der Übernahme des Eigentümers Sun durch Oracle fühlen sich einige Entwickler des offenen Office-Pakets benachteiligt und spalten das Projekt. Der neue Zweig heißt Libre Office.
Rund 20 Entwickler des Open-Office-Projekts haben sich unter der Stiftung "Document Foundation" zusammengetan. Gemeinsam entwickeln und fördern sie die neue Abspaltung von Open Office: "Libre Office". Der Bruch mit dem Projekt soll seine Ursachen in dem Eigentümerwechsel haben. Open Office gehörte zu Sun Microsystems, die vom Softwarehersteller Oracle übernommen wurde.
Unter dem neuen Eigentümer hätten sich die Bedingungen und die Unterstützung verschlechtert, zudem strebt Oracle eine Kommerzialisierung der Bürosoftware unter dem Namen "Oracle Open Office" an. Libre Office ist nun eine Abspaltung des Projektes und sieht auch fast identisch aus wie das Mutterprojekt. Kleine Unterschiede sind beispielsweise die Sprachunterstützung, die aktuelle Beta von Libre Office bietet noch keine deutsche Oberfläche. Die Namensrechte für Open Office bleiben bei Oracle. Libre Office soll beispielsweise Bestandteil der beliebten Ubuntu-Distribution werden.
Open Office ist nach Microsoft Office die beliebteste Bürosoftware und soll über 100 Millionen Nutzer haben. Der Marktanteil liegt etwa bei 20 Prozent.
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