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Flut in Thailand hat weiter Auswirkungen

26.01.2012 | 07:23 Uhr |

Die Flutkatastrophe in Thailand hat auch weiterhin Auswirkungen auf das IT-Business, berichtet der IDG News Service

Nvidias kleine Revolution
Vergrößern Nvidias kleine Revolution

So hat etwa der Grafikchip-Hersteller Nvidia Umsatzausfälle zu verbuchen: Aufgrund des Mangels an Festplatten geht auch bei Nvidia das Geschäft schlechter, das Unternehmen muss seine Umsatzprognosen für sein Ende Januar endendes Geschäftsquartal reduzieren. Anstatt einer Milliarde US-Dollar werde der Umsatz nur rund 950 Millionen US-Dollar betragen, die Auswirkungen auf das Geschäft waren für Nvidia stärker als zunächst vermutet. Auch die Konkurrenz von Intel und AMD setze aufgrund der Festplattenknappheit weniger Grafikchips ab. Western Digital fährt indes seine Produktionskapazitäten in Thailand allmählich wieder auf das Niveau von vor der Flut im Herbst hoch. Im dritten Quartal soll dieses wieder erreicht sein,

Die Marktforscher von Gartner sehen Auswirkungen auf die Geschäfte von IT-Firmen vorwiegend in der ersten Jahreshälfte 2012, doch auch in der zweiten Hälfte werde man noch Nachwirkungen spüren können. Auf das vierte Quartal 2012 hatte die Knappheit kaum Auswirkungen, weder auf die Bilanzen der unmittelbar und mittelbar betroffenen Unternehmen noch auf die Preise.

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