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Lieferschwierigketen bei Apple: iBooks werden knapp

07.11.2000 | 00:00 Uhr |

Seit Ende letzter Woche sind iBooks in allen Farben und Konfigurationen im Fachhandel zu erwerben - zumindest theoretisch. Wie unsere Schwestersite Maccentral in einer Umfrage unter sieben nordamerikanischen Händlern festgestellt hat, müssen Käufer des "iMacs zum Mitnehmen" darauf verzichten, ihren neuerworbenen Mobilrechner sofort unter den Arm zu klemmen. Seit etwa drei Wochen klagen Händler in USA und Kanada über den Mangel an iBooks. Laut Maccentral würden Apples Distributoren Händlern erklären, dass man erst in den nächsten sieben bis zehn Tagen vorhandene Bestellungen erfüllen könne. Über die Gründe gebe der Mac-Hersteller keinerlei Auskünfte.

Ein nicht näher benannter Händler aus Michigan beklagte sich: "Man fragt bei Apple nach was los ist, und die sagen, dass sie nichts wissen und auf Ware Mitte nächsten Woche warten."
Weniger Hoffnung gab der Mac-Hersteller einem Händler in Georgia: Ein Termin sei "reine Spekulation", und wenn iBooks einträfen, dann nur in "geringer Stückzahl".

Per E-Mail wendete sich Apple offiziell an Händler in USA und Kanada und spricht darin von einer "Verbesserung der Situation Anfang November."

Ähnlich gestaltet sich die Situation in Großbritannien, iBooks sind im vereinigten Königreich Mangelware.
Ob sich Apple bei der Produktion mit dem Bedarf verschätzt hat? Ein Händler fasst die Situation jedenfalls zusammen: "Witzigerweise hat Apple tausende von Cubes zu verkaufen, aber kein einziges iBook ist in Sicht."

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