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Linkedin droht Sammelklage

21.06.2012 | 10:37 Uhr |

Vor einiger Zeit veröffentlichten Hacker Passwörter und vertrauliche Dateien von Linkedin. Nun droht dem Unternehmen eine Sammelklage.

Dem sozialen Netzwerk Linkedin droht nach dem Debakel mit gestohlenen und in einem Hacker-Forum veröffentlichten Passworten in den USA eine Sammelklage. Die Abonnentin der Premium-Dienste von Linkedin Katie Szpyrka hat eine Klage gegen das Unternehmen eingereicht und den Antrag gestellt, diese zu einer Sammelklage öffnen zu lassen. Die Klägerin aus dem US-Bundesstaat Illinois wirft Linkedin vor,  "etablierte Sicherheitsstandards der Verschlüsselung" ignoriert und damit die persönlichen Informationen der Nutzer fahrlässig preis gegeben zu haben. Linkedin habe zudem seine Nutzer getäuscht und in falscher Sicherheit gewiegt, da der Dienst behauptete, sichere Verschlüsselungen einzusetzen. 

Linkedin räumt der Klage keine Chance ein und zeigt sich gegenüber dem IDG News Service entschlossen, sich "energisch" zu verteidigen. Wie die Unternehmenssprecherin Erin O'Harra erklärt, sein kein einziger Linkedin-Account aufgrund des Vorfalls geknackt worden und somit kein Nutzer zu Schaden gekommen. Anwälte wollten nun aber den Passwortdiebstahl unlauter ausnutzen. Die Anwälte von Szpyrka waren bisher für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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