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Linux-Kernel leidet zunehmend unter Fehlern

08.05.2006 | 16:08 Uhr

Der Chefentwickler bei Linux.org, Andrew Morton, kündigte zum "Linuxtag 2006" in Wiesbaden Aktionen gegen die zumnehmende Fehlerhaftigkeit bei der Linux-Kernel-Version 2.6 an.

Obwohl noch kein ausgewertetes statistisches Material vorliegt, gibt sich der oberste Entwickler bei Linux.org, Andrew Morton, besorgt. Zum Linuxtag 2006 in Wiesbaden (3. bis 6. Mai) kündigte er Aktionen an, um der steigenden Fehlerquote in der Version 2.6 des Linux-Herzens zu begegenen.

Der Kernel 2.6 weise mehr Bugs auf, als repariert werden könnten, sagte Morton. Das schliesse er daraus, dass ihn ständig neue Fehlerberichte per E-Mail erreichen. Morton kündigte an, dass die Kernel-Entwicklung vielleicht für kurze Zeit gestoppt werden müsse, um an den Bugs zu arbeiten. Das Problem mit dem wachsenden Auftreten von Fehlern habe sich ergeben, weil die Entwickler der Community nicht sonderlich an der Fehlerbehebung interessiert seien, erklärte Morton. (mec)

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