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Microsoft stellt Live Sync vor

12.02.2009 | 10:30 Uhr |

Mit dem neuen Dienst Live Sync kann man Rechner miteinander synchronisieren, darunter auch Macs. Bis zu 1,6 PB Daten sollen zwischen Computern abgeglichen werden können.

2009 untersteht offensichtlich dem Thema "Daten-Synchronisation". Nach Apples Mobile Me kamen noch im Dezember Dropbox und jetzt im Februar Syncplicity und eine Beta-Version von Google auf den Markt. Nun ist Microsoft am Zug. Mit Live Sync Service können Dateien und Ordner synchronisiert, Ordner für Benutzung im Netzwerk freigegeben und per Fernzugriff auf andere Rechner zugegriffen werden. Das Synchronisations-Programm kann unter Mac- und Windows-Rechnern eingesetzt werden.

Im Gegensatz zu Dropbox und Syncplicity werden keine Daten auf Mircosoft-Servern gespeichert, das heißt es kann nur auf Dateien zugegriffen werden, wenn der Computer läuft. Somit gleicht es eher der "Zugang zu meinem Mac"-Funktion in Mobile Me als der "iDisk". Ohne eine Zwischenspeicherung sind der Synchronisierung von großen Datenmengen kaum Grenzen gesetzt. Laut Ian Thien , dem Produktmanager von Windows Live, können bis zu 20 Ordner synchronisiert werden, die jeweils bis zu 20.000 Dateien bei maximal 4 Gigabyte pro Datei enthalten. Damit sind theoretisch bis zu 1,6 PB (Petabyte, d.h. 1,6 Millionen GB) Daten synchronisierbar.

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