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Lob für Jobs' Brief

19.02.2007 | 10:13 Uhr |

Steve Jobs' offener Brief "Thoughts on Music" an die Musikindustrie, in dem der Apple-Chef eine Abkehr vom Digital Rights Management (DRM) fordert, führt zu Reaktionen von allen Seiten.

Steve Jobs' offener Brief "Thoughts on Music" an die Musikindustrie, in dem der Apple-Chef eineAbkehr vom Digital Rights Management (DRM) fordert ( wir berichteten ), sorgt weiter für Reaktionen vonallen Seiten. Auch Fred Amoroso, CEO der Macrovision Corporation, hat dem Apple-Chef für seinen Briefgedankt - obwohl Macrovision selbst seit 1983 Kopierschutztechnologien entwickelt. Amorosofreut sich aber über die Debatte, die Jobs angestoßen hat, und nutzt die Gelegenheit, umdie Zukunft des DRM zu skizzieren. DRM biete die Chance, Inhalte für Konsumenten attraktiverund nicht unattraktiver zu gestalten - wer sich beispielsweise Inhalte nicht kaufen, sondern nurausleihen wolle, könne dies nur über DRM-Technologien. Ohne DRM gäbe es lediglicheine "One size fits all"-Lösung, die die Kosten für Kunden nach oben treiben würde.Auch sei ohne DRM die Gefahr zu groß, dass einige Anbieter von digitalen Inhalten ihreProdukte nicht online vertreiben wollen. Allerdings sieht auch Amoroso, wie wichtig es sei, DRMoffener zu gestalten, so dass es aus verschiedenen Plattformen funktioniere - und bietet Jobs an,die iTunes-DRM-Technologie FairPlay weiterzuentwickeln, so dass weitere Geräte sieunterstützen können.

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