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Lösegeldforderung für iPhones in Australien

28.05.2014 | 07:14 Uhr |

Bei einer „Entführung“ gibt es häufig auch eine entsprechende Lösegeldforderung. Dies muss sich scheinbar nicht nur auf Menschen beschränken, sondern gilt nun scheinbar auch für Technik-Geräte - zumindest auf eine skurrile Art und Weise.

Auf die australischen Apple-Nutzer wurde derzeit ein ungewöhnlicher Hacker-Angriff verübt . Den Angreifern ist es möglich gewesen, die Funktion „Mein iPhone sperren“ (bzw. mein iPad, iPod touch oder Mac) zu sperren. Auf dem jeweiligen Gerät erscheint bei den Opfern des Hacks lediglich eine Meldung und eine Forderung zur Lösegeld-Zahlung. Ganz nach dem Motto: Du willst dein Handy wieder haben? Dann zahl dafür. Das Gute daran: Mit der PIN-Eingabe oder iTunes-Wiederherstellung lässt sich die Hacker-Fehlermeldung umgehen und das Problem glücklicherweise lösen. Unklar ist nun allerdings, wie den Hackern der Zugriff zur Cloud-Funktion geglückt ist. Möglicherweise wurden vorab entsprechende iCloud-Passwörter gestohlen, die die Nutzer vielleicht auch bei anderen Diensten verwendeten. Es gibt jedoch einige Berichte, in denen die Nutzer versichern, für iCloud ein ganz eigenes und absolut exklusives Passwort zu verwenden.

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