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Logitech steigert Quartalsergebnisse unerwartet stark

20.10.2005 | 10:30 Uhr |

Der weltgrößte Mikroprozessoren-Hersteller Intel kann nicht genügend Halbleiter liefern. "Zuletzt konnten wir die Nachfrage in einem wichtigen Bereich nicht befriedigen", sagte der Deutschland-Chef des US-Konzerns, Hannes Schwaderer, dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe).

logitech V500
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Der Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech hat seine Ergebnis im zweiten Geschäftsquartal unerwartet kräftig gesteigert und die Prognose für 2005/06 aufgestockt. Der Quartalsumsatz sei im Jahresvergleich von 329,6 auf 422,1 Millionen US-Dollar geklettert, der Überschuss von 26 auf 36,2 Millionen Dollar, teilte Logitech am Donnerstag in Apples mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs auf 38,2 (Vorjahr: 29,6) Millionen Dollar. Analysten hatten für das zweite Fiskalquartal (Ende September) mit einem Umsatz von 392,8 Millionen Dollar, einem Nettogewinn von 32,6 Millionen und einem EBIT von 37,5 gerechnet.

"Dank der unerwartet hohen Nachfrage konnten wir in diesem zweiten Quartal im Vorjahresvergleich unser bestes Umsatzwachstum seit über drei Jahren erzielen", sagte Logitech-Chef Guerrino de Luca. Für das dritte Quartal sei Logitech gut positioniert.

Für das laufende Geschäftsjahr (Ende März 2006) erwartet Logitech nun ein Umsatzwachstum von 18 bis 20 Prozent. Zuvor hatten die Schweizer ein Plus von 15 Prozent angestrebt. Das Wachstum des Betriebsgewinns soll über der bisherigen Zielmarke von 15 Prozent liegen. Die Bruttomarge für das Gesamtjahr werde voraussichtlich am unteren Ende der langfristigen Zielspanne von 32 bis 34 Prozent liegen.

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