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Lotus-Gründer entwickelt Outlook-Alternative

24.10.2002 | 10:20 Uhr |

MÜNCHEN ( COMPUTERWOCHE ) - Im Rahmen der 2001 gegründeten OSA-Foundation (Open Source Application Foundation) will der Lotus-Mitbegründer Mitchell Kapor ein Alternativprodukt zu Microsofts Calendering-Software Outlook entwickeln. Kapor, der in den 80er Jahren mit der legendären Tabellenkalkulation "Lotus 1-2-3" von sich reden machte, will eigenen Aussagen zufolge bessere Software als Microsoft herausbringen. Demnach soll die OSA-Software (Codename "Chandler") außer den üblichen Kalender-, Termin- und Mail-Funktionen auch das quelloffene IM-System (Instant Messaging) "Jabber" und Groupware-Optionen enthalten sowie bedienerfreundliche Verschlüsselungsfunktionen bieten. Um das Projekt zu realisieren, hat Kapor fünf Millionen Dollar Privatvermögen investiert. Acht Mitarbeiter sind mit dem Projekt beschäftigt, eine erste Betaversion wollen sie bis Ende des Jahres fertigstellen. Das Final Release soll Ende 2003 erscheinen. (lex)

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