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Luxpro will 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz von Apple

05.01.2007 | 12:53 Uhr |

Luxpro, Hersteller der iPod-Shuffle-Kopie Super Tangent will von Apple 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz vor Gericht erstreiten, nachdem der Hersteller vor taiwanesischen Gerichten die Klagen Apples über den Verkaufsstopp des MP3-Players abweisen konnte

Luxpro Super Tangent MX-575D, ehem. Super Shuffle, MP3-Player
Vergrößern Luxpro Super Tangent MX-575D, ehem. Super Shuffle, MP3-Player
© Apple

Im März 2005 hatte Luxporo auf der Cebit in Hannover seinen zunächst "Super Shuffle" genannten Player vorgestellt, der dem damals gerade einmal zwei Monate alten iPod Shuffle verdächtig glich. Apple erwirkte zunächst vor einem taiwanesischen Bezirksgericht einen Verkaufsstopp, die Revision vor dem High Court Taiwans gewann jedoch Luxpro, eine erneute Revision Apples schmetterte der Supreme Court der Insel ab. Luxpro hält das Vorgehen Apples für unangemessen und geschäftsschädigend und will nun gerichtlich einen Schadensersatz von 100 Millionen US-Dollar fordern. Der Vorsitzende des Unternehmens Wu Fu-Ching gibt sich kämpferisch: "Taiwan hat eine fortschrittliche IT-Industrie. Wir können es multinationalen Konzernen nicht erlauben, ihre Marktmacht dazu zu nützen, diese zu unterdrücken."

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