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Lycos macht weniger Verlust

30.07.2003 | 10:31 Uhr |

Trotz Umsatzeinbußen hat der Internet- Portalbetreiber Lycos Europe NV im ersten Halbjahr 2003 seine Verluste verringert. Der Fehlbetrag sank im Vergleich zum Vorjahressemester um 81 Prozent auf 27,2 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Grund seien das im Jahr 2001 begonnene Restrukturierungsprogramm und die daraus resultierenden Kosteneinsparungen. Bereinigt um eine Firmenwertabschreibung von 100,4 Millionen Euro im Jahr 2002 reduzierte sich der Fehlbetrag um 42 Prozent. Auch der operative Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank von 39,8 auf 20,5 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz brach um rund ein Drittel auf 42,4 Millionen Euro ein.

Im zweiten Quartal 2003 belief sich das EBITDA auf minus 9,6 Millionen Euro nach minus 22,4 Millionen im Vorjahresquartal. Der Fehlbetrag sank um 55 Prozent auf 12,5 Millionen Euro, die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,4 auf 21,6 Millionen Euro. Dieser Rückgang sei auf den Verkauf verlustbringender Tochtergesellschaften und das Auslaufen eines Werbevertrages mit Bertelsmann Ende 2002 zurückzuführen. Bereinigt um den Verkauf der Konzerngesellschaften sanken die Umsätze im ersten Halbjahr 2003 um 20 Prozent. Das zu Bertelsmann gehörende Unternehmen hatte seine Aktivitäten im vergangenen Jahr in mehreren Ländern eingestellt und mit Stellenabbau umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet. (dpa)

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