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Studie: MP3s klingen besser als CDs?

07.04.2009 | 10:56 Uhr |

Ein sechs Jahre langer Test an der Stanford-Universität zeigt, dass die teilnehmenden Stundenten das MP3-Format dem CD-Klang vorziehen. Die Versuchspersonen bevorzugten den komprimierten MP3-Klang.

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© Martin Strang

Jonathan Berger, Musikprofessor an der kalifornischen Universität Stanford, führte mit seinen Studenten von 2001 bis 2007 ein Experiment durch: diese ließ er die Qualität von verschiedenen Musikkomprimierungsverfahren, darunter MP3s, sowie unkomprimierten 44,1-kHz-WAV-Audiodateien beurteilen. Die Musikbeispiele setzten sich aus orchestraler Musik, Jazz- und Rockmusik zusammen. Besonders bei der Rockmusik zeigte sich, dass die Studenten die MP3-Versionen lieber hörten. Allerdings gilt dies nur dann, wenn auch die MP3-Files in höherer Qualität ab 192 kBit/s vorlagen. Möglicherweise aber wird AAC (Advanced Audio Coding), das zum Beispiel in den Apple iPods Standard ist, MP3s in der Vorliebe ablösen: Versuchspersonen, die AAC hörten, hielten es dennoch für MP3. AACs bieten bei gleicher Größe tendenziell eine bessere Qualität als MP3s desselben Songs.

Info: ORF Futurzone

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