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MP3-Player strapazieren IT-Support von Firmen

08.12.2005 | 11:05 Uhr |

Mitarbeiter, die MP3-Player an das Firmennetz anschließen, um Musik aus dem Internet herunterzuladen, belasten zunehmend die IT-Systeme ihrer Arbeitgeber. Das besagt eine Studie des Software-Anbieters Touchpaper.

iPod 5G - Video - Lineup
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© Apple

Dem Bericht zufolge gaben 60 von 100 befragten IT-Verantwortlichen an, dass Geräte wie iPods einer der wichtigsten Gründe für die steigenden Anfragenzahlen beim IT Service Desk sind. Neben den Problemen, die durch die Benutzung von MP3-Playern entstehen, ist das Auftauchen von Viren und Sicherheitslücken die häufigste Ursache, weshalb der Support bemüht wird. Laut der Studie verursachen die Anwender die Probleme aber oft selbst, indem sie sich nicht an Richtlinien der IT-Abteilung halten.

Ohnehin haben rund 86 Prozent der IT-Leiter das Gefühl, die Anwender verlangen immer mehr vom IT-Service. Zudem gehen etwa 59 Prozent davon aus, dass ihre Klientel immer unzufrieden sein wird, sobald ein IT-Problem auftritt.

Ihre Stellung im Unternehmen sehen die IT-Leiter dem Bericht zufolge nicht genügend gewürdigt: Fast 62 Prozent der IT-Verantwortlichen beschweren sich, dass die Bedeutung ihrer Abteilung von der Geschäftsleitung nicht realisiert wird. Mehr als die Hälfte ist der Meinung, sie verfüge über zuwenig Budget und Ressourcen.

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