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MP3 günstig im Auto

16.03.2005 | 14:50 Uhr |

Wer keine teuren Systeme will, dem bleibt eine große Auswahl an MP3-fähigen Autoradios.

Wir haben uns umgesehen und einige günstige Autoradios aufgestöbert, deren CD-Laufwerke auch selbstgebrannte MP3-CDs abspielen können. In aller Regel erkennen sie Ordner und zeigen im Display diese Ordnernamen auch an. In Ordnern sortierte Musik findet man dann deutlich schneller. Die Player verstehen ID3-Tags, zeigen also relevante Daten wie Interpret und Lied an.

Tipps zum brennen einer CD mit iTunes

Bei iTunes kann man sich vor dem Brennen einer MP3-CD aussuchen, ob man die Lieder in Ordner verteilt oder direkt in das Wurzelverzeichnis legt. Diese Funktion ist allerdings nicht offensichtlich. Ohne Ordnerstruktur brennt iTunes die Lieder auf die CD, wenn man bei der Wiedergabeliste die Numerierungsleiste auswählt. Will man nur bestimmte Alben aus der Wiedergabeliste auf CD brennen, sortiert man diese nach Alben und markiert die gewünschten Musikstücke. Sortiert man darauf hin die Wiedergabeliste nach der Numerierung, bleibt die Auswahl erhalten. Will man dagegen die Musikstücke in Ordner sortiert haben, die nach den Alben benannt sind, lässt man in der Wiedergabeliste die Sortierung nach Alben. Möchte man eine MP3-CD in MP3-Autoradios abspielen, sollte man darauf achten, dass man die CD im MP3-Format brennt. Dies kann man unter "iTunes > Einstellungen" im Menü "Brennen" auswählen.

Eine Warnung vorne weg: Im eBay findet man einige No-Name Autoradios mit MP3-Funktion. Wie in einigen Foren, unter anderem das Hifi-Forum beschrieben, sind viele mit diesen Autoradios unzufrieden. Bevor man so ein Radio ersteigert, sollte man sich in Testberichten oder einschlägigen Foren informieren. Auch können in einigen Preissuchmaschinen Käufer die Produkte bewerten, beispielsweise auf www.dooyoo.de .

MP3-fähige Autoradios unter 150 Euro

Gerde mal 130 Euro kostet das auf der CeBIT vorgestellte MP3-Autoradio Hypersound Car von Yakumo, das neben selbstgebrannten MP3-CDs oder Audio-CDs das digitale Musikfutter im Format MP3 und WMA über einen SD-Card-Steckplatz oder einem USB-Anschluss erhält. Der tatsächliche Straßenpreis dürfte niedriger sein. Übrigens lassen sich am USB-Anschluss neben USB-Sticks auch USB-Festplatten betreiben. Auch sollte beispielsweise der iPod Mini daran funktionieren, allerdings haben wir dies noch nicht getestet. Die Ausgangsleistung reicht mit vier mal 35 Watt für die Beschallung eines normalen Mittelklassewagens.


Es gibt darüber hinaus weitere MP3-Autoradios in dieser Preisklasse. Plus bietet in seinem Online-Store das Autoradio mit dem wohlklingenden Namen Teamtronic ARCDMP 87 für 120 Euro, ebenfalls mit USB-Anschluss und Kartensteckplatz. Dieses Modell bietet jedoch nur vier mal 18 Watt Ausgangsleistung. Auch dnt bietet mit dem 120 Euro teurem MP3 R 1000 ein ähnliches Modell an, das es auf eine Ausgangsleistung von vier mal 40 Watt bringt.

Wer auf den USB-Anschluss sowie dem Kartensteckplatz verzichten kann, für dem ist das 100 Euro teure Q-Sonic Alustar eine Alternative. Dieses Autoradio wird von Pearl vertrieben und bietet vier mal 40 Watt Ausgangsleistung. Nach einem Test im Magazin :Digital World bietet der Q-Sonic Alustar eine gute Klangqualität bei der Wiedergabe von Audio-CDs und MP3-Liedern, doch nur eine befriedigende Wiedergabe und Empfang des Radios.

Übrigens gibt es auch Markengeräte in dieser Preisregion, beispielsweise den Clarion DB 348 RMP , den Pioneer DEH-3700 MP (mit anderer Farbe DEH-3730 MP ) oder den Panasonic CQ-C1300GN für jeweils rund 120 Euro. Zu finden sind diese Angebote in Preissuchmaschinen wie auf der Macwelt-Seite oder www.idealo.de , www.guenstiger.de , www.kelkoo.de oder www.dooyoo.de

Leider in Deutschland verboten

en: Einfach den Knauf in den Zigarettenanzünder stecken, einen mit Musik betankten USB-Stick anschließen und über das Autoradio als Radiosender den Player nutzen. Leider ist das nicht in Deutschland erlaubt.Auf dem CeBIT-Stand von Yifang Digital , in Deutschland Zulieferer für Trek Store , ein haben wir ein praktischen Adapter für den Auto-Zigarettenanzünder gesehen. An den Knauf Namens EM190F kann man einen mit Musik gefüllten USB-Stick anschließen. Ähnlich wie Griffins iTrip , den man auf den iPod stecken kann, ist der handliche Knauf ein Radiosender, den man über das Autoradio empfangen kann. Das unpraktische daran: In Europa ist der Betrieb solcher Geräte nicht erlaubt.

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