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MS Office schlägt sich gut unter Rosetta

24.04.2006 | 11:26 Uhr |

Das MacTech Magazine stellte sich die Frage, wie gut wohl MS Office Mac: 2004 unter Rosetta auf den neuen Intel-Macs läuft. Außerdem gibt es Spekulationen über die Implementierung des Windows API (Application Programming Interfaces) unter Leopard.

Microsoft Office 2004 Standard
Vergrößern Microsoft Office 2004 Standard

Die Antwort in Kurzform: Nach über 1000 Test-Anordnungen auf insgesamt drei Macs mit allen vier Mac-Office-Applikationen (Word, Excel, Entourage und Powerpoint) kommt das Magazin zum Ergebnis, dass Microsoft Office unter Rosetta "schnell genug" bis zu "sehr gut", ja in manchen Fällen sogar schneller als auf PowerPC-Macs läuft. Dabei konnten sich insbesondere Word und Entourage hervortun - Letzteres war es auch, dass in manchen Fällen schneller als auf PPC-Maschinen lief, nach Ansicht der Tester, weil es den "modernsten Code" des Büropakets aufweise und am besten an Mac-OS X angepasst sei. Während es sich mit Excel auch vernünftig arbeiten lasse, zeige insbesondere Powerpoint bei einigen Vorgängen Schwächen. Aber auch damit könne man in der Regel auf den Intel-Macs gut arbeiten. Die Testgeräte waren ein G4-Powerbook (15 Zoll mit 1,5 GHz), ein Intel Macbook Pro (1,87 GHz Core Duo sowie ein Intel-iMac (20 Zoll mit 2 GHz Core Duo) mit jeweils 1,5 beziehungsweise 2 GB RAM Arbeitsspeicher. Der iMac zeigte sich im direkten Rosetta-Vergleich dem Macbook Pro etwas überlegen. Die ausführlichen Benchmarks gibt es online beim MacTech Magazine . Währenddessen sind Spekulationen im Umlauf, Apple plane für sein nächstes Betriebssystem Mac-OS X 10.5 Leopard die Implementierung des Windows API (Application Programming Interfaces), so dass man Windows-Programme direkt und ohne Virtualisierung unter Mac-OS X laufen lassen könne. Außerdem glaubt der Kolumnist Robert Cringely, Apple werde den Kernel im nächsten Mac-OS X deutlich beschleunigen und dabei auf Kompatibilität zum Power PC verzichten.

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