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MW Expo: Schluss mit Power - neue Intel-Laptops von Apple

10.01.2006 | 20:02 Uhr |

Update vom 3.4.2006: hier gibt es die detallierten Ergebnisse des Tests aus Macwelt 5/2006, Seite 41. Dank Intels Dual-Core-Prozessor und PCI-Express-Architektur werden die neuen mobilen Macs bis zu viermal schneller als die aktuellen Powerbooks mit G4-Prozessor. Deutlich verbessert ist auch die Grafikleistung - das Mac Book Pro ist der neue iMac zum Mitnehmen – ab 2099 Euro.

Mac Book Pro – das erste Apple-Notebook mit Intel-Chip
Vergrößern Mac Book Pro – das erste Apple-Notebook mit Intel-Chip

Apple ist doch immer für eine Überraschung gut... Marktbeobachter hatten eigentlich ein neues Consumer-Laptop von Apple erwartet, doch die mobile Maschine, die Steve Jobs am Dienstagvormittag in San Francisco während der alljährlichen Keynote zur Macworld Expo vorgestellt hat, ist alles andere als ein Notebook für die breite Masse. Vielmehr ist der Powerbook-Nachfolger, der im kommenden Monat beim Apple-Händler zu einem Preis von 2099 oder 2599 Euro je nach Ausführung stehen soll, eine ausgemachte Profi-Maschine.

Das sind die Fakten: In zwei Modellvarianten wird Apple das neue Mac Book Pro anbieten, die sich in erster Linie im Prozessortakt (1,67 vs. 1,83 GHz) und der Grafikleistung (128 vs. 256 Megabyte SDDR Videospeicher) unterscheiden. Beiden gemein ist das „Doppelherz“, ein Intel Core Duo-Prozessor mit zwei Megabyte Smart Cache, den beide Prozessorkerne auf dem Chip gemeinsam nutzen können. Nach dem neuen iMac ist damit das Mac Book Pro der zweite Rechner, in dem sich der Abschied von der Power-PC-Plattform manifestiert.

Auch der Grafikchip ist neu

Doch der Prozessorwechsel ist nur ein Aspekt von vielen: Der neue Grafik-Chip, der ATI Mobility Radeon X1600, angeschlossen via PCI Express, unterstützt die volle native Auflösung eines 30-Zoll-Cinemadisplays mit 2560 mal 1600 Bildpunkten bei Millionen von Farben, gleichzeitig steuert er auch das interne 15,4-Zoll-Display an, das – so gesehen während der Keynote – in seiner Brillanz den Cinema Displays in nichts nachstehen soll. Für unterwegs (und nicht nur dafür) dürfte die Auflösung von 1440 mal 900 Punkten – das entspricht einem Seitenverhältnis von 16:10 – für Filmgenuss und professionelles Arbeiten voll ausreichen,. Allerdings sind dies 60 horizontale Pixelreihen weniger als beim vergleichbaren Powerbook.

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