1707289

MWC-Fazit: Was dem iPhone noch fehlt

01.03.2013 | 12:56 Uhr |

Nach dem MWC steht fest: das iPhone ist immer noch ein gutes Gesamtpaket, Apple sollte aber einige Dinge von der Konkurrenz lernen. Viele Entwicklungen ignoriert Apple einfach. Unser Fazit von der Messe: Was wir spannend fanden und was es Interessantes zu sehen gab.

Der Mobile World Congress ist kaum noch eine Handymesse im direkten Sinn, denn nicht nur Apple kümmert sich nicht um Messen. Auch viele andere Hersteller heben sich ihre wichtigsten Ankündigungen nicht mehr für den MWC auf, sondern machen eigene Events für ihre Topmodelle.

Für uns ist das umso besser, denn Android-Phones interessieren und höchstens periphär und die Stärken des MWC sind ganz andere als das Zeigen neuer Produkte. Denn im Kern ist der MWC keine Produktmesse, sondern ein Branchentreffen, bei dem die Gespräche im Hinterraum der Stände wichtiger sind, als das, was sich vorne frisch poliert für die Kameras im Scheinwerferlicht dreht. Hier geht es um Geschäfte, neue Kontakte und Dienstleistungen. Der MWC zeigt, wie stark die Technikbranche auf die Veränderung der Internetnutzung reagiert. Wenn sich ein Konzern wie IBM jetzt deshalb den Slogan "Mobile first" verpasst, sagt dies Einiges über die Veränderungen in der IT-Branche aus. "Es ist aktuell wieder der gleiche große Wandel wie im Jahr 2000, als das Internet seinen Durchbruch hatte", sagt Arthur Chiang, Vice President bei IBM, gegenüber Macwelt.

Es herrscht Goldgräberstimmung und hektische Betriebsamkeit. Im Video zeigen wir, was uns besonders gut gefallen hat und was Apple sich davon gerne abschauen könnte.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1707289