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Studie: Firefox und Safari verwundbarer als Internet Explorer

12.11.2009 | 12:56 Uhr |

Eine Untersuchung des Sicherheitsdienstes Cenzic ergab, dass überraschenderweise der Mozilla Firefox-Browser mit 44 Prozent eine deutlich höhere Verwundbarkeit gegenüber Hacker-Angriffen zeigt als die Konkurrenten.

Apples Safari-Browser folgt Firefox mit 35 Prozent Verwundbarkeit gegenüber boshaften Attacken, Microsofts Internet Explorer kommt auf die angesichts früherer Zahlen erstaunlich geringe Angriffsanfälligkeit von 15 Prozent. Opera liegt mit 6 Prozent am günstigsten, dies verdankt sich aber wohl auch seinem nur geringen Markanteil. Die Angriffe und Exploits erfolgen in der Regel über Web-Technologien wie Sun Java, PHP und Apache und betreffen zu 78 Prozent Web-Server und -Applikationen, Web-Browser, Plug-Ins und nach wie vor ActiveX. Dennoch hat Microsoft letzthin deutlich mehr dafür getan, seinen Browser und sein System schneller sicher zu machen, als selbst Apple. Dass Safari so schlecht abschneidet, scheint auch daran zu liegen, dass Cenzic das Surfen mit dem Apple-Browser in den Mobilgeräten iPod und iPhone miteinbezieht, deren spezifische Verwundbarkeit durch Jailbreaks dokumentiert ist. Die Studie stellt heraus, dass SQL-Einschleusungen mit 25 Prozent aller Attacken am häufigsten sind, gefolgt von Cross-Site Scripting (XSS) mit 17, Phishing mit 14 und boshaften Webseiten mit 12 Prozent. Immerhin hat Apple gerade mit dem Update auf Safari 4.0.4 einige bekannte Sicherheitslücken insbesondere in der Windowsversion gestoppft.

Info: Cenzic-Studie (PDF)

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