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Mac Mini in der Wundertüte

30.09.2005 | 15:01 Uhr |

Der Cnet-Site News.com gegenüber hat Apple bestätigt, dass einige der derzeit ausgelieferten Mac Minis mit besseren Spezifikationen aufwarteten als den offiziellen. Welchen Rechner ein Käufer bekommen hat, erfährt er erst nach Inbetriebnahme.

Mac mini nackt
Vergrößern Mac mini nackt

“Einige Mac-Mini-Systeme können Komponenten enthalten, die ein wenig über die veröffentlichten Spezifikationen hinausreichen,” erklärte Apple. Es gebe jedoch keine Änderungen an der offiziellen Ausstattung der Rechner. Ebensowenig bestätigt Apple die von Käufern der schnelleren Mac Minis berichteten Prozessorgeschwindigkeiten von bis zu 1,5 GHz.

Der Technology-Business-Research-Analyst Tim Deal zeigte sich News.com gegenüber verwundert: “Es macht für mich keinen Sinn, warum Apple das tun sollte.” Die Packung eines Mac Mini gleich derart einer Wundertüte, von der man nicht wisse, welchen Inhalt man bekomme. Normalerweise gebe man bei Upgrades einen Preisnachlass, um Altbestände aus dem Handel zu bringen: “Man sollte die Kanäle nicht derart mischen.”

Für gefährlich hält Stephen Baker von NPD Techworld das Vorgehen. Kunden, die einen Rechner mit nur den angegebenen Spezifikationen erhalten, könnten diese im Wissen über schnellere Maschinen zurück in den Laden bringen, befürchtet Baker. Es sei eine Vertrauensfrage, dass man auch das erhalte, was auf der Packung stehe. Dabei spiele es weniger ein Rolle, ob es sich um eine bessere oder eine schlechtere Ausstattung handle.

Info: News.com

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